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BESCHNITT Praxis

Broschüre

Broschüre mit Rückstichheftung: Was du vor dem PDF-Export wissen solltest

Warum die Seitenzahl immer durch vier teilbar sein muss, warum du keine Druckbögen anlegen musst und was es mit dem Abstand zum Rand auf sich hat – alles, was deine Broschüre druckfertig macht.

Von DM Printhouse 4 Min. Lesezeit

Ein Stapel bedruckter Bogen, einmal in der Mitte gefalzt, zwei Klammern in den Rücken – fertig ist die Broschüre. Klingt simpel, und im Grunde ist es das auch. Trotzdem gibt es bei der Rückstichheftung ein paar Eigenheiten, die man kennen sollte, bevor man die PDF exportiert. Wir nehmen dich heute mit an den Werktisch und zeigen dir, worauf es ankommt.

Warum die Seitenzahl immer durch vier teilbar sein muss

Das ist die wichtigste Regel – und sie erklärt sich, sobald man einen Druckbogen in der Hand hält. Jeder Bogen wird beidseitig bedruckt und in der Mitte gefalzt. Aus einem Bogen werden so vier Seiten: zwei vorne, zwei hinten. Deshalb gibt es Rückstich-Broschüren nur mit 8, 12, 16, 20 Seiten und so weiter.

Ganz wichtig: Vorder- und Rückumschlag zählen mit. Eine Broschüre mit Cover, Rückseite und zehn Innenseiten hat also zwölf Seiten. Wenn dein Inhalt nicht aufgeht, ergänze Leerseiten am besten schon im Dokument – zum Beispiel als Notizseite oder für ein Impressum. Dann entscheidest du, wo die freie Seite landet, und nicht der Zufall.

Einzelseiten statt Druckbögen

Viele meinen es gut und legen die Seiten schon so an, wie sie später auf dem Bogen stehen – also Seite 12 neben Seite 1, Seite 2 neben Seite 11. Das nennt man Ausschießen, und genau das musst du nicht machen. Schick uns eine PDF mit Einzelseiten in Lesereihenfolge: Seite 1 ist das Cover, die letzte Seite die Rückseite. Das Anordnen auf den Bogen übernehmen wir.

Beschnitt, Ringschnitt und der Abstand zum Rand

Wenn Farbflächen oder Bilder bis an den Rand gehen sollen, brauchst du 3 mm Beschnitt rundum. Das gilt auch, wenn du den Ringschnitt auf Endformat dazubuchst.

Ein Effekt, den viele nicht kennen: Bei dickeren Broschüren schieben sich die inneren Bogen beim Falzen ein Stück nach außen, weil das Papier im Rücken Platz braucht. Beim Beschnitt wird dann außen bei den mittleren Seiten etwas mehr abgeschnitten als bei den äußeren. Halte deshalb Texte, Seitenzahlen und Logos mit etwas Sicherheitsabstand vom Außenrand fern – dann ist nichts angeknabbert, egal auf welcher Seite.

Und was ist mit Motiven über die Doppelseite?

Ein Bild, das sich über zwei Seiten zieht, sieht in der Mitte der Broschüre am besten aus – dort liegen die beiden Hälften auf demselben Bogen. Wichtige Details wie Gesichter oder Schrift solltest du trotzdem nicht genau in den Falz legen.

Bilder, Schriften, Farben – die Klassiker

  • Bilder: möglichst 300 dpi in der Größe, in der sie gedruckt werden.
  • Schriften: beim PDF-Export einbetten, damit nichts ausgetauscht wird.
  • Farben: in CMYK anlegen. Was am Bildschirm in RGB leuchtet, wirkt im Druck sonst schnell etwas flauer.

Welches Format passt?

Für Programmhefte, Speisekarten oder kleine Kataloge ist A5 hoch der Klassiker – handlich und günstig im Versand. A4 hoch gibt dir mehr Platz für Bilder und Tabellen, etwa für Jahresberichte oder Produktübersichten. Wer es etwas besonderer mag, nimmt A5 quer oder ein quadratisches Format mit 15 × 15 oder 20 × 20 cm – das wirkt sofort nach Lookbook oder Portfolio.

Standardmäßig drucken wir Inhalt und Cover beidseitig farbig auf mattem 90-g/m²-Markenpapier. Du hättest gern ein anderes Papier oder ein kräftigeres Cover? Frag einfach bei uns nach.

Deine Broschüre bei uns

Format, Seitenzahl und Auflage wählst du direkt im Shop – und wenn du dir bei deinen Daten unsicher bist, schau gerne bei uns in der Silberburgstraße 131 vorbei oder schreib uns. Hier geht's zum Produkt: Broschürendruck mit Rückstichheftung im Wunschformat.

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