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BESCHNITT Werkstatt-Tagebuch

Roll-Up

Heute in der Werkstatt: So entsteht dein Roll-Up

Von der Druckdatei bis zur gepackten Transporttasche: Wir zeigen dir, wie ein Roll-Up bei uns entsteht – und warum der Einzug in der Kassette über deine Gestaltung entscheidet.

Von DM Printhouse 4 Min. Lesezeit

Ein Roll-Up sieht im fertigen Zustand ganz simpel aus: Kassette auf den Boden, Banner hochziehen, Stange einhaken, fertig. Bis es so weit ist, geht es bei uns aber durch ein paar Hände und Maschinen. Heute nehmen wir dich mit in die Werkstatt – vom Moment, in dem deine Datei bei uns landet, bis zur fertig gepackten Tasche.

Schritt 1: Erst mal die Datei anschauen

Bevor irgendwas gedruckt wird, schauen wir uns deine Druckdaten an. Bei einem Roll-Up geht es dabei um mehr als Auflösung und Farben. Der wichtigste Punkt ist etwas, das viele nicht auf dem Schirm haben: Der untere Teil des Banners verschwindet in der Kassette. Dieser Einzug ist nach dem Aufbau nicht sichtbar. Steht dort dein Logo oder deine Webadresse, ist sie am Messestand schlicht weg.

Deshalb unser Tipp: Nutze die passende Druckvorlage für dein Format und halte den unteren Bereich frei von wichtigen Inhalten. Wenn du unsicher bist, stimm den Einzug vorher mit uns ab – das ist in zwei Minuten geklärt und erspart dir Ärger.

Was sonst noch in die Datei gehört

  • Wichtiges nach oben: Logo und Kernbotschaft gehören ins obere Drittel, ungefähr auf Augenhöhe. Unten, in Kniehöhe, liest kaum jemand.
  • Wenig Text, große Schrift: Ein Roll-Up wird im Vorbeigehen gelesen. Eine klare Aussage schlägt fünf Aufzählungspunkte.
  • Bilder in ausreichender Auflösung: 200 cm Höhe verzeihen keine Handyfotos aus dem Messenger-Chat.
  • CMYK statt RGB: Leuchtende Bildschirmfarben sehen im Druck sonst schnell blasser aus.

Schritt 2: Ab in den Latexdrucker

Gedruckt werden unsere Roll-Up-Banner im Latexdruck, vollfarbig in 4C auf B1-zertifiziertem Material. Die Tinte ist wasserbasiert und wird mit Wärme fixiert. Für dich heißt das: Der Druck ist wisch- und kratzfest, geruchsneutral und kommt trocken aus der Maschine. Wir müssen also nicht warten, bis irgendwas ausgedünstet ist, sondern können direkt weitermachen.

Schritt 3: Zuschnitt und Einbau in die Kassette

Nach dem Druck wird das Banner auf Maß geschnitten und in die Kassette eingesetzt. Das ist der Teil, bei dem man ein bisschen Fingerspitzengefühl braucht: Die Kassette steht unter Federspannung. Deshalb bauen wir das Banner selbst ein, und deshalb empfehlen wir auch beim späteren Motivwechsel, den Bannertausch fachgerecht machen zu lassen oder vorher mit uns abzustimmen.

Danach wird das Roll-Up einmal komplett aufgebaut und angeschaut: Sitzt das Banner gerade? Läuft es sauber aus der Kassette? Stimmt das Motiv? Erst dann geht es zurück in die Kassette und in die Transporttasche.

Welches System darf es sein?

Im Shop findest du das Premium-System Silber in 85 × 200, 100 × 200, 120 × 200 und 200 × 200 cm, jeweils inklusive Druck und Transporttasche. Wer es dunkler mag, nimmt die Black Edition mit schwarzer Kassette und blickdichtem Blockout-Banner in 85 × 200 oder 100 × 200 cm. Das Blockout-Material sorgt dafür, dass von hinten nichts durchscheint – praktisch, wenn hinter deinem Roll-Up ein Fenster oder Scheinwerfer ist.

Du hast schon ein System und brauchst nur ein neues Motiv? Dann gibt es die Variante „Nur Druck“ in 85 × 200 oder 100 × 200 cm. Klär in dem Fall bitte vorher kurz mit uns, ob dein vorhandenes System passt.

Unser Fazit aus der Werkstatt

Ein gutes Roll-Up steht und fällt mit zwei Dingen: einer Datei, die den Einzug berücksichtigt, und einem sauber eingebauten Banner. Um das zweite kümmern wir uns. Beim ersten hilft dir unser Assistent mit 3D-Vorschau – und wir schauen gern vorab drauf.

Dein nächstes Roll-Up: Alle Formate, Systeme und Preise findest du hier: Roll-Up Banner – Premium-System & Druck. Weitere Ideen für deinen Auftritt findest du in unserer Kategorie Banner & Roll-Ups.

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