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BESCHNITT Praxis

Visitenkarten

Visitenkarten gestalten: 7 Fragen, bevor du druckst

85 × 55 mm sind nicht viel Platz. Mit diesen sieben Fragen zu Inhalt, Schrift, Beschnitt, QR-Code, Papier und Auflage wird deine Visitenkarte druckfertig – und bleibt im Gedächtnis.

Von DM Printhouse 4 Min. Lesezeit

85 × 55 Millimeter. Mehr Platz hast du nicht. Und trotzdem soll deine Visitenkarte zeigen, wer du bist, was du machst und wie man dich erreicht – am besten so, dass sie nicht in der nächsten Schublade verschwindet. Bevor deine Datei bei uns in den Druck geht, lohnt sich ein kurzer Check. Hier sind sieben Fragen, die du dir stellen solltest.

1. Was muss wirklich drauf?

Name, Funktion, Telefon, Mail, Website – das ist die Basis. Alles, was darüber hinausgeht, kostet Platz und Lesbarkeit. Frag dich bei jeder Zeile: Würde jemand mich deswegen anrufen? Wenn nicht, darf sie weg. Weniger Text heißt größere Schrift, mehr Weißraum – und eine Karte, die ruhiger und hochwertiger wirkt.

2. Ist die Schrift groß genug?

Am Bildschirm zoomst du ran, auf Papier nicht. Feine Schnitte und sehr kleine Schriftgrößen sehen in der Vorschau elegant aus und sind gedruckt kaum lesbar. Als Faustregel: Kontaktdaten nicht unter 7 pt, besser 8 pt. Drucke deine Datei einmal zu Hause in Originalgröße aus und halte sie auf Armlänge – dann weißt du es.

3. Hast du an Beschnitt und Sicherheitsabstand gedacht?

Gedruckt wird auf größeren Bögen, danach schneiden wir auf Endformat. Damit an den Rändern keine weißen Blitzer entstehen, sollten Hintergründe und randabfallende Bilder 3 mm Beschnitt rundum haben. Deine Datei misst dann 91 × 61 mm. Texte und Logos gehören dagegen mindestens 5 mm nach innen – sonst wird beim Schneiden etwas angeknabbert.

4. Vorderseite, Rückseite – was gehört wohin?

Wir drucken Visitenkarten beidseitig vollfarbig. Nutze das: Vorne das Logo oder ein ruhiges Gestaltungselement, hinten die Kontaktdaten. Oder umgekehrt. Wichtig ist nur, dass in der Datei eindeutig ist, welche Seite welche ist – am einfachsten als zweiseitiges PDF, Seite 1 vorne, Seite 2 hinten.

5. Brauchst du einen QR-Code?

Ein QR-Code kann sinnvoll sein – zum Beispiel für deine Website, dein Portfolio oder eine digitale Kontaktkarte. Dann aber richtig: groß genug (nicht kleiner als etwa 15 × 15 mm), dunkel auf hellem Grund und mit etwas Freiraum drumherum. Und bitte vor der Bestellung mit zwei verschiedenen Handys testen. Ein QR-Code, der ins Leere führt, ist schlimmer als keiner.

Kleiner Bonus: Farben

Leg deine Datei in CMYK an. Kräftige Bildschirmfarben, vor allem Blau- und Grüntöne, wirken gedruckt oft etwas ruhiger. Wenn du in Canva arbeitest, exportiere als „PDF Druck“.

6. Welches Papier passt zu dir?

Hier entscheidet sich, wie sich deine Karte anfühlt. Wir haben für Visitenkarten unter anderem Pergraphica Rough (Creme oder White), Biotop Creme, Metapaper Rough White, Kingdom Laid Baumwolle, GC Metallic Silber und Matt Nova 350 g/m² im Regal. Naturpapiere mit rauer Oberfläche wirken warm und handwerklich, Matt Nova klar und modern, Metallic Silber fällt sofort auf. Wenn du unsicher bist: Komm vorbei und nimm die Papiere in die Hand. Das sagt mehr als jede Beschreibung.

7. Wie viele brauchst du wirklich?

Bei uns geht es ab 100 Stück los. Für den Start, eine neue Position oder einen Testlauf mit neuem Design reicht das oft völlig. Wenn deine Daten stabil sind und du viel unterwegs bist, lohnen sich größere Auflagen. Ehrlicher Tipp: Lieber einmal nachbestellen als 1.000 Karten mit alter Telefonnummer entsorgen.

Und wenn doch was nicht passt?

Kein Stress. Ein Basis-Datencheck ist bei unseren Visitenkarten schon dabei. Wir schauen uns deine Datei vor dem Druck an und melden uns, wenn uns etwas auffällt – fehlender Beschnitt, zu kleine Schrift, Bilder mit zu wenig Auflösung.

Bereit? Papier und Auflage wählst du direkt hier: Visitenkarten – alle Papiere & Auflagen. Und wenn du vorher Fragen hast, schreib uns einfach.

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